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Verdavis: Waldmonitoring mit Drohne, Spürhunden und Labor
Drohne, Spürhund und Labor: Verdavis verbindet drei Methoden zu einem Waldmonitoring für Forst und Landwirtschaft.
Denis M. KlugGründer und Geschäftsführer · 4 Min. Lesezeit - 13.000 ha
- betreute Fläche
- 1.400+
- Flugstunden
- 168
- Monitoring-Gebiete
- 100+
- Kitzrettungen 2026
Waldmonitoring braucht mehr als einen Blick von oben. Verdavis, unsere Marke für Wald- und Umweltmonitoring, verbindet deshalb drei Methoden: Drohnenbefliegung, Spürhunde und Auswertung im Labor. Zusammen ergibt das ein Bild, das Forst und Landwirtschaft bei ihren Entscheidungen unterstützt.
Was Verdavis macht
Verdavis ist auf Wald- und Umweltmonitoring für Forst und Landwirtschaft spezialisiert und gehört als Marke zur eMarkets-Gruppe. Zum Team gehören 31 Mitarbeitende, Freelancer eingeschlossen. Dazu kommt ein Netzwerk aus Jagdpächtern, Jägern und Landwirten, das vor Ort Wissen und Unterstützung beisteuert.
Hinter Verdavis stehen dieselben Gründer wie hinter der ganzen Gruppe: Denis M. Klug als Geschäftsführer und Fernpilot, Belinda Gereke als Leiterin der Spürhundestaffel. Beide sind also nicht nur am Schreibtisch, sondern selbst im Gelände unterwegs.
Die bisherige Bilanz in Zahlen:
- 13.000 ha betreute Fläche
- über 1.400 Flugstunden
- 168 Monitoring-Gebiete
- über 100 Kitzrettungen im Jahr 2026

Drohne, Spürhund, Labor: drei Methoden, ein Bild vom Wald.
Waldmonitoring mit drei Methoden
Jede Methode hat ihre eigene Stärke. Erst zusammen entsteht ein vollständiges Bild. Die Drohne liefert den Überblick über große Flächen, die Hunde arbeiten am Boden, und das Labor sorgt für belastbare Analysen der gesammelten Proben.
Drohnenbefliegung im Wald
Aus der Luft lassen sich große Flächen in kurzer Zeit erfassen. Verdavis setzt dafür unter anderem die DJI Mavic 3 ein. Denis M. Klug ist Geschäftsführer von Verdavis und selbst Fernpilot – er steuert also auch selbst.
Spürhunde am Boden
Die Spürhundestaffel leitet Belinda Gereke. Im Einsatz sind die Hunde Dina und Havanna, dazu kommt Denis mit seinem Hund Apex. Spürhunde können am Boden Dinge finden, die aus der Luft verborgen bleiben. Ihre feine Nase ergänzt den Blick der Drohne dort, wo dichter Bewuchs die Sicht von oben versperrt.
Auswertung im Labor
Die dritte Säule ist das Labor. Verdavis arbeitet mit 13 Partnerlaboren in der EU zusammen. Dort werden Proben aus dem Gelände ausgewertet. Die Zusammenarbeit mit mehreren Laboren erlaubt es, für jede Fragestellung passende Partner einzubinden.
Einsatzgebiete und Standorte
Verdavis ist in verschiedenen Regionen unterwegs, unter anderem:
- im Main-Kinzig-Kreis
- in der Rhön
- in den Alpen
- im Raum Rhein-Main-Donau
Die Standorte sind Berlin und eine Feldstation in der Rhön bei Fulda. Die Feldstation liegt mitten in einem der Einsatzgebiete und ist der Ausgangspunkt für viele Einsätze im Gelände.
KI-Auswertung mit Obelix 4.0
Drohnen und Sensoren liefern große Datenmengen. Damit daraus verwertbare Erkenntnisse werden, wertet Verdavis die Drohnen- und Sensordaten mit Obelix 4.0 aus, der eigenen KI-Plattform unserer Gruppe. Die Waldanalyse ist eines der Einsatzfelder, für die Obelix gebaut wurde – neben Wetter- und Geodaten, Marktanalyse oder Software-Entwicklung. Auf unserer Plattform-Seite steht dafür eine eigene Station: das Waldtor. Dort laufen die Daten aus den Monitoring-Gebieten zusammen.
Für die Auswertung wählt Obelix je nach Aufgabe das passende KI-Modell. Sensible Daten bleiben dabei auf unseren eigenen Servern in Deutschland. Wichtig ist uns außerdem: Die KI arbeitet zu, entscheiden und freigeben tun Menschen. Wie Obelix Aufgaben verteilt und welches Modell es jeweils wählt, beschreibt der Beitrag über Obelix 4.0 und die Golden Goblins.

Kitzrettung: über 100 Rehkitze allein 2026.
Kitzrettung: Hilfe für Wildtiere
Neben dem Monitoring spielt die Kitzrettung eine besondere Rolle. Im Jahr 2026 waren es bisher über 100 Kitzrettungen. Auch hier ist das Netzwerk aus Jagdpächtern, Jägern und Landwirten eine wichtige Stütze.
Verdavis in der eMarkets-Gruppe
Verdavis zeigt, wie breit unsere Gruppe aufgestellt ist. Neben Handel, Software und Beratung gehört mit dem Waldmonitoring auch ein Feld dazu, das draußen in der Natur stattfindet – auf Lichtungen, an Waldrändern und auf Feldern in Forst und Landwirtschaft.
Auf den ersten Blick passt Waldmonitoring nicht zu Online-Handel und Software. Auf den zweiten schon: Bei Verdavis wie bei unseren anderen Firmen und Marken geht es darum, aus vielen Daten klare Entscheidungen abzuleiten. Und die Arbeit mit Hunden verbindet Verdavis mit unserer Hundesport-App – mehr dazu im Beitrag über Knurrix.
Alle Informationen zu Verdavis gibt es auf verdavis.com. Eine kurze Vorstellung steht außerdem in unserer Übersicht der Firmen und Marken. Wer die Menschen hinter Verdavis kennenlernen möchte, findet sie auf Über uns. Und wer mit einer eigenen Idee im Umwelt- oder Technikbereich unterwegs ist, findet unter Beteiligungen, wie wir junge Gründerinnen und Gründer früh unterstützen.
Häufige Fragen
Was macht Verdavis?+
Verdavis bietet Wald- und Umweltmonitoring für Forst und Landwirtschaft. Dafür kombiniert Verdavis Drohnenbefliegung, Spürhunde und Auswertung im Labor.
Wie groß ist die Fläche, die Verdavis betreut?+
Bisher hat Verdavis 13.000 ha betreut, über 1.400 Flugstunden absolviert und 168 Monitoring-Gebiete eingerichtet.
Wo ist Verdavis im Einsatz?+
Einsatzgebiete sind unter anderem der Main-Kinzig-Kreis, die Rhön, die Alpen und der Raum Rhein-Main-Donau. Standorte sind Berlin und eine Feldstation in der Rhön bei Fulda.
Welche Rolle spielt KI bei Verdavis?+
Die Drohnen- und Sensordaten werden mit Obelix 4.0, der KI-Plattform der Gruppe, ausgewertet.


